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Transformers – Wie Viele Teile Gibt Es? Alle Filme und ihre Reihenfolge im Überblick

Als ich zum ersten Mal versucht habe, die komplette Transformers-Reihe in die richtige Reihenfolge zu bringen, bin ich nicht nur bei den Jahreszahlen ins Grübeln gekommen. Die Filme erzählen ihre Geschichte nämlich nicht einfach sauber von Teil 1 bis Teil 8 weiter. Zwischen riesigen Roboterschlachten, Neustarts und Vorgeschichten hat sich über die Jahre ein Universum entwickelt, das für neue Zuschauer schnell unübersichtlich wirkt. Gerade Leser, die mit einem bestimmten Film einsteigen möchten, fragen mich deshalb häufig: „Wie viele Transformers-Filme gibt es eigentlich – und womit sollte ich anfangen?“

Die Antwort hängt ein wenig davon ab, was man zählt. Betrachtet man nur die großen Kinofilme, kommt man aktuell auf acht Filme. Dazu gehören die sieben Live-Action-Filme der Hauptreihe sowie der Animationsfilm Transformers One. Die ursprüngliche Michael-Bay-Reihe und die später entstandenen Filme wie Bumblebee oder Transformers: Aufstieg des Biests gehören zwar zusammen, folgen aber nicht mehr einer ganz geradlinigen Erzählung.

Die Transformers-Filme in der Reihenfolge ihres Erscheinens

Für viele Zuschauer ist die Veröffentlichungsreihenfolge immer noch der einfachste Weg. So erlebt man auch, wie sich die Reihe technisch und erzählerisch verändert hat. Die frühen Filme setzen stark auf spektakuläre Action und den Konflikt zwischen Autobots und Decepticons, während spätere Teile stärker versuchen, einzelne Figuren und die Herkunft der Transformers auszubauen.

Film Erscheinungsjahr Einordnung
Transformers 2007 Start der Michael-Bay-Reihe
Transformers: Die Rache 2009 Fortsetzung der ursprünglichen Geschichte
Transformers 3 2011 Abschluss der ersten Trilogie
Transformers: Ära des Untergangs 2014 Neue menschliche Hauptfiguren
Transformers: The Last Knight 2017 Erweiterung der Mythologie
Bumblebee 2018 Vorgeschichte mit neuem Ton
Transformers: Aufstieg des Biests 2023 Fortsetzung der neuen Zeitlinie
Transformers One 2024 Animationsfilm über die Ursprünge

Die Michael-Bay-Filme: Der Anfang der modernen Transformers-Reihe

Der Film, mit dem für viele Fans alles begann, ist Transformers aus dem Jahr 2007. Ich erinnere mich besonders daran, wie ungewöhnlich es damals wirkte, die bekannten Spielzeugfiguren in eine große Hollywood-Produktion zu verwandeln. Regisseur Michael Bay machte aus den Robotern keine kleinen Science-Fiction-Figuren, sondern gewaltige Maschinenwesen, die sich mitten in amerikanischen Städten bekämpfen.

Im Mittelpunkt steht Sam Witwicky, gespielt von Shia LaBeouf, der zufällig in den Konflikt zwischen Autobots und Decepticons gerät. Der Film verbindet Teenager-Komödie, Militär-Action und Science-Fiction. Genau diese Mischung machte ihn erfolgreich, aber sie prägte auch die Kritik an der Reihe: Die menschlichen Figuren nehmen oft sehr viel Raum ein, während die Transformers selbst manchmal weniger Charaktertiefe bekommen.

Transformers: Die Rache folgte 2009 und setzte direkt an den ersten Teil an. Der Film erweitert den Kampf um die sogenannten Primes und führt neue Gegner ein. Viele Zuschauer empfinden diesen Teil als chaotischer als den Vorgänger, dennoch gehört er fest zur Entwicklung der Filmreihe.

Mit Transformers 3 aus dem Jahr 2011 erreichte die ursprüngliche Geschichte ihren großen Abschluss. Der Film verbindet die Transformers mit historischen Ereignissen rund um die Mondlandung und erzählt die Schlacht um Chicago. Besonders auffällig war hier der enorme technische Aufwand bei den Spezialeffekten. Die Roboter wirkten damals so detailliert wie kaum zuvor im Actionkino.

Nach Sam Witwicky: Eine neue Richtung mit anderen Menschen

Nach der ersten Trilogie änderte sich die Struktur der Reihe. Sam Witwicky verschwand aus der Handlung und mit Cade Yeager, gespielt von Mark Wahlberg, kam ein neuer menschlicher Mittelpunkt hinzu. Transformers: Ära des Untergangs aus dem Jahr 2014 beginnt praktisch mit einer neuen Ausgangssituation.

Dieser Film führt die Idee ein, dass die Menschheit nach den Ereignissen der vorherigen Filme nicht mehr nur mit den Autobots zusammenarbeitet. Gleichzeitig tauchen die Dinobots auf – eine Gruppe von Transformers, die sich in Dinosaurier verwandeln können. Für viele Fans waren diese Figuren einer der spannendsten Aspekte des Films.

Transformers: The Last Knight von 2017 geht noch weiter zurück in die Vergangenheit und versucht, eine Verbindung zwischen Transformers und der menschlichen Geschichte herzustellen. Der Film enthält viele große Ideen, darunter die Rolle der Transformers bei historischen Ereignissen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die ursprüngliche Erzählstruktur an ihre Grenzen gekommen war.

Bumblebee: Der Film, der die Reihe verändert hat

Mit Bumblebee kam 2018 ein Film, der sich deutlich anders anfühlt als die vorherigen Teile. Statt möglichst viele Explosionen und riesige Schlachten in den Mittelpunkt zu stellen, konzentriert sich die Geschichte stärker auf eine einzelne Beziehung. Bumblebee landet in den 1980er-Jahren auf der Erde und entwickelt eine Freundschaft mit der Jugendlichen Charlie.

Gerade diese kleinere Perspektive hat vielen Zuschauern gefallen. Der Film wirkt ruhiger, persönlicher und erinnert stärker an klassische Abenteuerfilme. Gleichzeitig zeigt er eine andere Darstellung der Transformers, besonders durch das Design der Roboter, das näher an den ursprünglichen Zeichentrickvorlagen liegt.

Interessant ist, dass Bumblebee nicht einfach als klare Fortsetzung der vorherigen Filme funktioniert. Vielmehr kann man ihn als Neustart beziehungsweise als neue Zeitlinie betrachten. Genau hier entsteht die typische Verwirrung bei der Reihenfolge.

Transformers: Aufstieg des Biests und die neue Zeitlinie

Der Film Transformers: Aufstieg des Biests aus dem Jahr 2023 setzt den Weg von Bumblebee fort. Die Handlung spielt in den 1990er-Jahren und erweitert das Universum um die Maximals, eine Gruppe von Transformers, die sich in Tiere verwandeln können.

Für mich ist dieser Film vor allem deshalb interessant, weil er zeigt, dass die Reihe nicht mehr ausschließlich von der Rivalität zwischen Autobots und Decepticons lebt. Die Welt wird größer, und neue Fraktionen bekommen ihren Platz. Gleichzeitig bleibt der bekannte Kern erhalten: Optimus Prime und seine Verbündeten kämpfen darum, die Erde zu schützen.

Wer die Filme in einer möglichst verständlichen Reihenfolge sehen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Jahreszahlen schauen. Die ältere Bay-Zeitlinie und die neuere Geschichte rund um Bumblebee lassen sich besser als zwei miteinander verbundene Erzählbereiche verstehen.

Transformers One: Die Geschichte vor allem, was wir kennen

Transformers One nimmt eine besondere Rolle ein, weil der Film nicht als klassische Live-Action-Fortsetzung erzählt wird. Stattdessen handelt es sich um einen Animationsfilm, der die Ursprünge von Optimus Prime und Megatron auf Cybertron zeigt.

Besonders spannend ist dabei der Blick auf die Zeit, bevor aus Freunden Feinde wurden. Die Beziehung zwischen Optimus und Megatron steht stärker im Mittelpunkt als die üblichen Schlachten auf der Erde. Für Zuschauer, die schon viele Transformers-Filme gesehen haben, bietet der Film deshalb einen neuen Zugang zu bekannten Figuren.

Welche Reihenfolge ist für den ersten Durchlauf sinnvoll?

Wenn jemand die Filme zum ersten Mal sehen möchte, empfehle ich meistens die Reihenfolge nach Veröffentlichung. Dadurch erlebt man die Entwicklung der Reihe so, wie sie auch das Publikum erlebt hat. Man sieht, wie sich die Technik verändert, wie neue Figuren eingeführt werden und warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden.

Eine alternative Möglichkeit ist die chronologische Reihenfolge innerhalb der Filmwelt. Dann beginnt man mit Bumblebee, geht weiter zu Transformers: Aufstieg des Biests und schaut anschließend die älteren Filme. Allerdings kann diese Variante etwas verwirrend sein, weil die Übergänge zwischen den Zeitlinien nicht überall eindeutig erklärt werden.

Wer vor allem die Geschichte von Optimus Prime, Bumblebee und den Autobots verstehen möchte, fährt mit einer Mischung gut: Erst Bumblebee und Aufstieg des Biests, danach die Michael-Bay-Filme. Wer dagegen den Einfluss der Reihe auf das moderne Blockbuster-Kino nachvollziehen möchte, sollte mit dem Film von 2007 beginnen.

Warum die Transformers-Reihe trotz Veränderungen interessant bleibt

Was mich an Transformers immer wieder fasziniert, ist weniger die Frage, welcher Film der beste ist, sondern wie stark sich die Reihe verändert hat. Sie begann als lautes Action-Spektakel und entwickelte sich später zu einer Geschichte über Herkunft, Freundschaft und die Vergangenheit der Transformers.

Nicht jeder Teil verfolgt denselben Stil, und genau das macht die Reihe manchmal schwierig einzuordnen. Gleichzeitig bietet diese Entwicklung verschiedene Einstiegspunkte. Manche Zuschauer kommen wegen der spektakulären Kämpfe, andere wegen der Figuren oder der Science-Fiction-Ideen.

Am Ende sind die Transformers-Filme ein gutes Beispiel dafür, wie ein Franchise über viele Jahre seine Richtung ändern kann. Wer nur nach einer perfekten chronologischen Linie sucht, wird wahrscheinlich irgendwann über Ungereimtheiten stolpern. Wer die Filme aber als verschiedene Kapitel einer größeren Welt betrachtet, entdeckt zwischen den Roboterkämpfen auch eine interessante Entwicklungsgeschichte.

Illustrationen und Bilder: Magnific (https://www.magnific.com)

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